Diagnose bei Zöliakie

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Die Diagnose Zöliakie zu erhalten und die richtige Behandlung in Form einer glutenfreien Ernährung zu beginnen, bedeutet für die Betroffenen meist eine bessere Lebensqualität. Das gilt auch für Menschen, die vor der Diagnose keine Symptome wahrgenommen haben. Die Entzündung im Dünndarm geht zurück, die Darmzotten erholen sich, und die Person kann Nährstoffe aus der Nahrung wieder richtig aufnehmen. Dadurch verringern sich auch nach und nach die Risiken, die eine unbehandelte Zöliakie mit sich bringt. Die einzige Behandlung besteht derzeit darin, sich strikt glutenfrei zu ernähren – eine lebenslange Therapie, die konsequent eingehalten werden muss. Deshalb ist es wichtig, dass eine mögliche Diagnose durch eine medizinische Abklärung gestellt wird, die sicherstellt, dass es sich tatsächlich um Zöliakie handelt. Voraussetzung dafür ist, weiterhin Gluten zu essen, bis die Abklärung abgeschlossen ist.

Nachsorge bei Zöliakie

6–12 Monate nach der Diagnose und dem Beginn einer glutenfreien Ernährung sollte im Gesundheitswesen eine Nachkontrolle erfolgen, unter anderem mit einer Blutuntersuchung. Bei der Diagnose Zöliakie soll außerdem eine Überweisung an eine Ernährungsberaterin/einen Ernährungsberater für einen ersten Termin innerhalb von 2–3 Wochen ausgestellt werden. Da die einzige Behandlung bei Zöliakie heute eine lebenslange glutenfreie Ernährung ist, ist die Rolle der Ernährungsberatung bei Zöliakie unverzichtbar. Regelmäßige Unterstützung durch die Ernährungsberatung kann sicherstellen, dass die Ernährung strikt glutenfrei ist, ohne unnötige Einschränkungen. Die Ernährungsberatung berücksichtigt außerdem individuelle Aspekte, die eine weitere Anpassung der Ernährung erforderlich machen können. Für Kinder im Wachstum sind regelmäßige Termine bei der Ernährungsberatung besonders wertvoll.